Sonntag: OAT (Offenes Antifaschistisches Treffen)
Das OAT ist offen für alle, die sich gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft organisieren wollen. Komm einfach vorbei, lern uns kennen und organisier mit.
Montag: OK! (Offenes Kapitel)
Jeden Montag ab 18 Uhr ist das Kapitel für alle offen 💫
Zum Abendessen, (Spaß-) Getränke trinken,
im Kühlen abhängen,
spielen, kreativ sein,
vernetzen und quatschen.
Kommt vorbei und bringt eure friends mit!


Auch das Kapitel 3 sagt Nein zur Bezahlkarte!
Im offenen Kapitel habt ihr jetz auch immer die Möglichkeit, Gutscheine zu tauschen. Bringt 50 Euro in bar mit und tauscht es gegen nen Einkaufsgutschein von einem Supermarkt im Wert von 50 Euro. Ein alltäglicher Akt der Solidarität 💜
jeden letzten Dienstag im Monat :
Offenes Selbstbehauptungstraining für Queers und Frauen

Ab sofort jeden letzten Dienstag im Monat.
Los geht’s normalerweise um 18 Uhr. Das Training dauert bis ca. 21 Uhr. Im Juli (28.07.) starten wir allerdings schon um 15 Uhr und trainieren bis 18 Uhr!
Du brauchst keinerlei Vorerfahrung, nur bequeme Kleidung, in der du dich frei bewegen kannst. Alle Körper sind willkommen.
Das Training ist auf Deutsch, aber wir finden sicher eine Lösung mit englischer Übersetzung. Und kostenlos, aber das Kapitel freut sich über Spenden 🙂
jeden 2. Samstag im Monat: GIANT* Afternoon

GIANT* – Genderfluid_queer, Inter, Agender, Nonbinär, Trans und alle im Spektrum der queeren Geschlechtsidentitäten Nachmittag 💜
(Beschreibung in Deutsch, Leichte Sprache, English)
Wir heißen euch willkommen im Kapitel 3!
Jeden letzten Mittwoch im Monat! 15–17 Uhr
Für einige von uns sind FLINTA*-Räume oft nicht ausreichend gestaltet, um uns vor Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung zu schützen. Deshalb haben wir diesen Raum für unsere Community geschaffen.
Wir geben kein Programm vor; sondern wollen erst mal als Gemeinschaft in diesem Raum zusammenzukommen. Gemeinsam werden wir rausfinden, was sich entwickelt. Egal, ob einfach nur chillen, sich vernetzen, malen, lesen, lernen, schreiben, basteln, kochen, Spiele spielen oder Informationen austauschen, Vorträge halten, K-Pop zu tanzen, andere Tänze zu lernen, Drag Creatures auszuprobieren, Comedy machen, Musik spielen… (Fast) Alles ist möglich.
Lasst uns gemeinsam etwas daraus machen 🙂
Der Raum wird uns kostenlos zur Verfügung gestellt, aber wir werden eine Community-Kasse aufstellen, um daraus z.B. Anschaffungen für die Gruppe zu finanzieren; ansonsten freut sich das Kapitel 3 immer über Spenden. Spende so viel du möchtest, WENN du kannst.
Kapitel 3 ist rollstuhlgerecht.
Eine rollstuhlgerechte Toilette für alle.
Vegane Snacks verfügbar.
Alle Altersgruppen willkommen!
Keine Vorurteile am Eingang – wir schließen niemanden aufgrund seines Aussehens aus. Identität lässt sich nicht anhand des äußeren Erscheinungsbildes bestimmen. Du gehörst hierher 💜
Wir stehen solidarisch gegen alle Formen der Unterdrückung. Gleichzeitig erkennen wir an, dass Diskriminierung in sozialen Strukturen verankert ist und auch unbeabsichtigt fortbesteht. Deshalb reflektieren wir kontinuierlich unser eigenes Handeln und unsere Struktur und uns ist es wichtig, diese entsprechend zu verbessern.
Solltest du bei der Veranstaltung diskriminierendes Verhalten erleben oder dich unwohl fühlen, wende dich bitte an die veranstaltende Person oder an die Gruppe, sofern dies für dich möglich ist. Wir nehmen dein Feedback ernst. Außerhalb der Veranstaltung kannst du uns jederzeit unter taliaklenk@etik.com oder Insta @risewue erreichen oder dich an das Kapitel 3 wende @daskapiteldrei | info@daskapitelzwei.de.
Die veranstaltende Person ist eine weiße neurodivergente transnonbinary Person. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
Einfache Sprache (deutsch) GIANT Nachmittag
Rise Queere Bühne präsentiert:
Der Nachmittag ist für: Genderfluid und genderqueer. Inter. Agender. Nonbinär. Trans. Alle Menschen mit queeren Geschlechtsidentitäten.
Kommt in das Kapitel 3.
Das Treffen ist jeden zweiten Samstag im Monat.
Es ist von 15 Uhr bis 17 Uhr.
Manche FLINTA* Räume sind nicht sicher genug. FLINTA* bedeutet: Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binär, Trans und Agender.
Diese Räume schützen oft nicht vor Gewalt.
Und sie schützen oft nicht vor Ausgrenzung.
Darum haben wir diesen eigenen Raum gemacht..
Dieser Raum ist für unsere Community.
Community bedeutet Gemeinschaft.
Wir wollen einfach zusammenkommen.
Wir werden gemeinsam herausfinden:
Was wollen wir hier machen?
Wir können viele Sachen machen:
Einfach entspannen.
Kontakte knüpfen.
Malen.
Lesen.
Lernen.
Schreiben.
Basteln.
Kochen.
Spiele spielen.
Informationen austauschen.
Vorträge halten.
K-Pop tanzen.
Andere Tänze lernen.
Drag Creatures ausprobieren.
Comedy machen.
Musik spielen.
Fast alles ist möglich.
Wir bekommen den Raum kostenlos.
Aber wir sammeln Geld für die Gruppe.
Das Geld ist für Sachen, die wir vielleicht brauchen.
Spenden für den Raum sind auch willkommen.
Du kannst so viel spenden, wie du willst.
Spende nur, wenn du Geld hast.
Der Raum ist für Rollstühle gut.
Es gibt eine Toilette für Alle.
Menschen im Rollstuhl können die Toilette benutzen.
Es gibt vegane Snacks.
Das heißt:
Essen ohne tierische Produkte.
Alle Menschen sind willkommen.
Egal wie alt sie sind.
Wir schließen niemanden aus.
Das Aussehen spielt keine Rolle.
Du gehörst hierher.
Wir sind gegen Unterdrückung.
Unterdrückung gibt es in der Gesellschaft.
Sie passiert oft ohne Absicht.
Wir prüfen unser Verhalten immer wieder.
Wir wollen besser werden.
Jemand ist böse zu dir?
Du fühlst dich nicht gut?
Wende dich an die Person, die die Veranstaltung macht.
Oder wende dich an die Gruppe.
Wenn du kannst.
Wir glauben dir.
Du kannst uns auch später schreiben.
Schreib uns bei Insta @risewue. Oder schreib eine E-Mail an taliaklenk@etik.com.
Die veranstaltende Person ist weiß.
Die Person hat Autismus und ADHS. Das heißt: Die Person hat eine andere Art zu denken.
Die Person ist Trans und Nonbinär.
Wir freuen uns, dich zu treffen.
English version:
GIANT* Afternoon
RISE Queer Stage presents:
GIANT* – genderfluid_queer, inter, agender, nonbinary, trans and queer gender identities afternoon 💜 We welcome you at Kapitel 3 at Mainaustr. 50, 97082 Würzburg! Every last Wednesday of the month! 15h – 17h For some of us FLINTA Spaces are often not designed sufficiently enough to keep us safe from violence, exclusion and discriminiation. That’s why we created this space for our community.
We don’t have a set program; the main goal is simply to come together as a community in this space. Together, we’ll figure out what develops. Whether it’s just to chill out, network, paint, read, study, write, do crafts, cook, play games, or share information, or to give talks, dance to K-pop, learn other dances, try out drag creatures, do comedy, play music… (Almost) anything is possible.
Let’s make something of this together 🙂
The space is being provided to us free of charge, but we’ll set up a community fund to cover expenses like supplies; otherwise, Kapitel 3 is always happy to receive donations.
Kapitel 3 is wheelchair accessible.
One wheelchair-accessible restroom for everyone.
Vegan snacks available.
All ages welcome!
No judgment at the door—we won’t exclude anyone based on their appearance. Identity can’t be determined by outward appearances. You belong here 💜
We stand in solidarity against all forms of oppression. At the same time, we recognize that discrimination is embedded in social structures and are perpetuated even unintentionally. That is why we continually reflect on our own actions and structure and its important for us to improve them accordingly. If you experience discriminatory behavior at the event, or if you feel uncomfortable, let the host or the group know if you can. We take your feedback seriously. Outside of the event, you can contact us at any time at taliaklenk@etik.com | @taliaklenk on Insta or contact Kapitel 3 info@daskapitelzwei.de The host of this event is a white neurodivergent transnonbinary person.
We are happy to meet you!
jeden 2. Samstag im Monat: Queer Open Stage
Du wolltest schon immer auf die Bühne hast dich aber nicht getraut?
Oder du bist schon auf Bühnen unterwegs und willst hier auch auftreten?

Oder willst du einfach einen Abend abschalten und zuschauen was andere queere Menschen auf der Bühne zeigen? Los geht es um 19 uhr. Falls du auftreten willst schreibe uns entweder vorher eine Nachricht oder sage vor Ort bescheid. Egal ob Draq, Musik, Poetry , Painting, Theater, oder was völlig anderes, komm vorbei und mache die Bühne zu deiner. (Immer 15 Minuten pro Slot, mehrfach Auftritte erlaubt , je nach Andrang)
@taliaklenk wird euch durch den abend führen.
Jeden 1. Sonntag im Monat: Veganer Brunch und Planungstreffen von ARIWA

Jeden 1. Sonntag des Monats ist veganer Mitbringbrunch + Planungstreffen von ARIWA!
Von 11-12 Uhr essen wir, quatschen und tauschen uns aus. Etwa ab 12 Uhr geht es ins Planungstreffen über (nebenbei weiter essen ist natürlich möglich 😇)
Wie läuft der Brunch ab?
- Bring einfach ein veganes* Gericht mit (z.B. Kuchen, Fingerfood, Brotaufstrich, Salat – selbstgemacht oder gekauft).
- Heißes Wasser und löslicher Kaffee sind da.
- Kalte Getränke kannst du im Kapitel 3 kaufen.
- *Vegan bedeutet: Keine tierischen Produkte, also kein Honig, Joghurt, Gelatine, Sahne oder Margarine mit Tierfett. Wenn du unsicher bist oder Tipps für ein Rezept brauchst, melde dich gerne!
Veranstaltungsreihe:
Queer all Year

Die Pride Saison ist offiziell vorbei, aber wir führen sie unbeirrt weiter.
Mit diesem Motto startet im Kapitel die Veranstaltungsreihe, die junge, queere Künstler*innen und die, die es werden wollen befähigen soll, queere Kultur in Würzburg selbst zu schaffen. Zines, Drag, Auflegen, Tanz, Feiern, Vernetzung und viele offene und zugängliche Bühnen.
Veganer Mitbringbrunch
Weil’s so schön war, sind wir auch im September wieder im @daskapiteldrei – ein kollektiv organisierter Raum in Würzburg.
👉 6.9.26, 11 – 14 Uhr
👉 Kapitel 3, Mainaustraße 50
(Mit Straßenbahn-Linie 4 erreichbar. Kostenlose Parkplätze gibt’s auch. Der Eingang ist im Innenhof.)

Von 11-12 Uhr essen und quatschen wir. Etwa ab 12 Uhr geht es ins Planungstreffen über (nebenbei weiter essen ist natürlich möglich 😇). Wir planen zukünftige Aktionen und besprechen Themen rund um Tierrechte.
Wie läuft der Brunch ab?
• Bring einfach ein veganes* Gericht fürs Buffet mit (z.B. Kuchen, Fingerfood, Salat – selbstgemacht oder gekauft).
• Löslichen Kaffee stellen wir.
• Geschirr und Besteck ist vor Ort.
• Kalte Getränke gibt’s im Kapitel 3 gegen Spende.
*Vegan heißt: Keine tierischen Produkte, also kein Honig, Joghurt, Gelatine, Sahne oder Margarine mit Tierfett. Wenn du unsicher bist oder Tipps brauchst, melde dich gerne!
Konzert von Sonny Casey
Herzliche Einladung zum Konzert von Sonny Casey im offenen Kapitel nächsten Montag! Ab 20 Uhr können wir mit vollen Bäuchen das Konzert genießen, ab 18 Uhr gibt’s Vegane Küche für alle! Eintritt frei, hutspende willkommen ✨

GIANT* Space und Queere Bühne
GIANT* Nachmittag – Genderfluid_queer, Inter, Agender, Nonbinär, Trans & alle queeren Geschlechtsidentitäten
Kapitel 3, Mainaustr. 50, 97082 Würzburg
15–17 Uhr
Kostenlos | Community-Kasse & Spenden willkommen
Wir stellen den Raum – was daraus wird, liegt in euren Händen! Chillen, Vernetzen, Malen, Kochen, K-Pop tanzen, Drag ausprobieren, Musik machen… (Fast) alles ist möglich!
Vegane Snacks | Alle Altersgruppen
Im Anschluss: Queer Open Stage
Du wolltest schon immer auf die Bühne hast dich aber nicht getraut?
Oder du bist schon auf Bühnen unterwegs und willst hier auch auftreten?
Oder willst du einfach einen Abend abschalten und zuschauen was andere queere Menschen auf der Bühne zeigen?
Komm vorbei zu unserer dritten Ausgabe von Rise – queer Open Stage im Kapitel 3.
Los geht es um 19 uhr. Falls du auftreten willst schreibe uns entweder vorher eine Nachricht (per Insta) oder sage vor Ort bescheid.
Egal ob Draq, Musik, Poetry , Painting, Theater, oder was völlig anderes, komm vorbei und mache die Bühne zu deiner. (Immer 15 Minuten pro Slot, mehrfach Auftritte erlaubt , je nach Andrang)






In diesem Workshop lernst du die Grundlagen für die Entwicklung deiner eigenen Drag-Persona: Wir geben Einblick in die Geschichte der Drag Kings und unterstützen dich bei Make-up, Kostümierung und der Entdeckung deiner selbstbewussten männlichen Energie.
Zum Abschluss gibt es ein freiwilliges „Open Mic“, bei dem du deine eigene Lip-Sync-Performance ausprobieren kannst!
*Für Menschen ALLER Geschlechter offen, die sich für die Darstellung männlicher Rollen interessieren. Keine Vorkenntnisse erforderlich.
*Man muss nicht am Workshop teilnehmen, um sich die Show anzusehen.
*Anmeldung für den Workshop oder das Open Mic erforderlich: Bei Interesse sende Fragen und Anmeldungen bitte per E-Mail an winter.carrieanne@gmail.com! Wir teilen dir dann mit, was du mitbringen musst.
Sprachen: Englisch UND Deutsch
Spenden sind willkommen
Bildet Netzwerke:
Kunst und Kultur für Queers

Die Veranstaltung bietet Raum, um sich unter (werdenden) Künstler*innen und (werdenden) Kulturschaffenden auszutauschen. Hier hast du die Chance mit etablierten Künstler*innen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Informationen zu bekommen und Kontakte zu knüpfen, die zum ersten Gig führen.
Komm vorbei von 15-19 Uhr.
Ob Musik, Veranstaltungsplanung, DJing, Raumorganisation, Literatur, Tattoo, und vieles mehr. Wir treffen uns um über Kunst und Kultur zu reden und darüber, wie man sie macht. Egal ob du das schon lange machst oder erst seit gestern.
Soft Joy
Contact Impro Workshop

🗓️ 1.10.2026
⏰ 16-20 Uhr
🏳️🌈 Nur für Queers
Anmeldung bitte an: info@daskapitelzwei.de
Bitte die Beschreibung unter dem Bild lesen für Infos zum Workshop 🙂
registration at: info@daskapitelzwei.de
Please read the explanations below for infos 🙂
Beschreibung auf Deutsch
Wie fühlt es sich an, weich/soft zu werden, wenn wir als queere Körper so oft lernen mussten, uns zu schützen?
Wenn Blicke, Kommentare und körperliche Übergriffe unsere Körper zu einem Ort der pausenlosen Wachsamkeit machen? Wenn wir gelernt haben, uns kleiner oder unsichtbar zu machen? Oder aus Schutz vor Grenzüberschreitungen wir gelernt haben, immer emotional für andere zu sorgen?
Wenn wir Grenzen hart ziehen müssen, um Schmerz und Schreckliches nicht dermaßen fühlen zu müssen; oder weil unsere Existenz nicht anerkannt wird oder wir uns in einer Welt bewegen, in der wir nicht vorgesehen sind?
Was wird möglich, wenn wir für einen Moment nicht in einer heteronormativen Welt des rassialisierten und patriarchalen Kapitalismus funktionieren müssen?
In diesem Workshop erforschen wir zwei Qualitäten: queer softness und queer joy.
Weichheit und Freude zu empfinden fühlt sich für mich nach radikalem Widerstand an. Ein Zurückerobern von Lebendigkeit, Spiel, Lust und Beweglichkeit. Wir wollen schauen, wie wir diese Qualitäten einladen können, ohne sie erzwingen zu müssen.
Im ersten Teil widmen wir uns dem Weichwerden: Wir arbeiten mit Selbst- und Raumwahrnehmung, langsamen Bewegungen, viel Bodenkontakt und der Wahrnehmung unserer eigenen Grenzen und Kapazitäten. Später können wir uns in einem angeleiteten und klaren Rahmen begegnen, gemeinsame Bewegungen mit und ohne Körperkontakt erforschen, Gewicht und (Counter-)Balance teilen…
Im zweiten Teil wenden wir uns der Freude zu. Es darf leicht werden, albern, wild, performativ oder impro-theatralisch. Wir folgen kleinen Impulsen und Scores und schauen, was entstehen möchte, wenn wir nicht alles kontrollieren müssen.
Am Ende öffnen wir den Raum für einen freien Score zum gemeinsamen Tanzen.
Zwischen Teil 1 und 2 wird es eine Pause geben.
Dabei gilt immer: Du entscheidest selbst, wie weit du gehen möchtest. Softness und Joy müssen nicht hergestellt werden, und können nicht erzwungen werden. Auch Widerstand, Vorsicht, Ambivalenz oder ein klares „Nein“ haben Platz. Körperkontakt und die Erfahrung unserer eigenen Begrenztheiten, aber auch schöne und lebendige Erfahrungen, können Erinnerungen oder alte Aktivierungen auslösen. Gerade deshalb versuche ich möglichst traumasensibel und mit viel Raum für Selbstverantwortung und Wahlmöglichkeiten zu arbeiten.
Prinzipien auf Deutsch
Ein paar Prinzipien
Es gibt keinen „sicheren Raum“ im Sinne eines Raumes, in dem nichts Schwieriges passiert. Wir möchten vielmehr einen mutigen Raum gestalten: einen Raum, in dem wir gemeinsam Verantwortung dafür übernehmen, wie wir miteinander umgehen.
Diskriminierung ist verkörpert und kann auch in diesem Raum stattfinden. Wenn diskriminierendes oder dominantes Verhalten angesprochen werden, will ich zu einem Raum für Verantwortungsübernahme und kollektives Lernen einladen – immer in Richtung Befreiung.
Körperkontakt ist nicht vorausgesetzt. Es gibt einen klar gekennzeichneten Solo Space, in dem kein Körperkontakt aufgenommen wird. Kontakt mit dir selbst und mit dem Boden ist immer möglich. Alle Übungen mit anderen Menschen sind angeleitet und basieren auf Konsens*.
Du brauchst keine Vorerfahrung in Tanz oder Contact Improvisation.
Was du mitbringen musst? Eigentlich nur ein bisschen Offenheit – oder vielleicht eine leise Anziehung zu dem Gedanken, diesen Raum zu betreten. Auch Widerstand darf da sein. Aber vielleicht gibt es einen kleinen Teil in dir, der neugierig ist.
Und vor allem: Come as you are.
Es gibt schon genug Orte, an denen wir uns maskieren und performen müssen. Du musst nicht in einer bestimmten Stimmung kommen, nicht offen, nicht fröhlich, nicht weich. Komm so, wie du gerade bist. Und schau, was möglich wird.
Anmeldung bitte an: info@daskapitelzwei.de
Dies ist mein erster Contact-Improvisation-Workshop. Ich freue mich deshalb besonders über eure Selbstverantwortung, eure Wahrnehmung der eigenen Grenzen und eure Bereitschaft, gemeinsam mit mir diesen Raum zu gestalten.
*Was Konsens für mich in der Kontaktimprovisation bedeutet, findest du unten in englisch und in Leichte Sprache deutsch.
explanation in english
How does it feel like to become soft when, as queer bodies, we have so often had to learn how to protect ourselves?
When looks, comments, and physical assaults make our bodies a place of constant vigilance? When we have learned to make ourselves smaller or invisible? Or when, in order to protect ourselves from boundary violations, we have learned to constantly take care of other people emotionally?
When we have to draw hard boundaries so that we don’t have to feel pain and terrible things quite so deeply; or because our existence is not acknowledged, or because we move through a world in which we were never meant to exist? What becomes possible when, for a moment, we don’t have to function within a heteronormative world shaped by racialized and patriarchal capitalism?
In this workshop, we explore two qualities: queer softness and queer joy.
For me, experiencing softness and joy feels like an act of radical resistance. A reclaiming of aliveness, play, pleasure, and freedom of movement. We want to explore how we can invite these qualities in without having to force them.
In the first part, we turn towards softness: We work with self- and spatial awareness, slow movement, lots of contact with the floor, and an awareness of our own boundaries and capacities. Later, we may encounter each other within a guided and clearly structured framework, exploring shared movement with and without physical contact, sharing weight and exploring (counter-)balance…
In the second part, we turn towards joy. Things may become light, silly, wild, performative, or improvisational. We follow small impulses and scores and see what wants to emerge when we don’t have to control everything.
At the end, we open the space for a free score for dancing together.
Between part 1 and 2 there will be a break.
Throughout the workshop, you decide for yourself how far you want to go. Softness and joy do not have to be produced, and they cannot be forced. Resistance, caution, ambivalence, or a clear “no” all have a place. Especially physical contact, experience our own limitations or even beautiful and enlivening experiences can sometimes also bring up memories or old activations. Because of that, I try to work as trauma-sensitively as possible, with plenty of space for self-responsibility and choice.
principles in english
A few principles
There is no “safe space” in the sense of a space where nothing difficult can happen. Instead, we want to create a brave space: a space in which we take shared responsibility for how we interact with one another.
Discrimination is embodied and can also happen within this space. When discriminatory or dominating behaviour is addressed, I want to invite us into a space of accountability and collective learning – always moving towards liberation.
Physical contact is not a requirement. There will be a clearly marked Solo Space, where no physical contact will take place. Contact with yourself and with the floor is always possible. All exercises involving other people will be guided and based on consent*.
You need no previous experience in dance or Contact Improvisation.
What do you need to bring? Really, just a little openness – or perhaps a quiet attraction to the idea of entering this space. Resistance is welcome, too. But maybe there is a small part of you that feels curious.
And above all: Come as you are.
There are already enough places where we have to mask and perform. You don’t have to arrive in a particular mood, or be open, joyful, or soft. Come as you are right now. And see what becomes possible.
To register, please contact: info@daskapitelzwei.de
This is my first Contact Improvisation workshop. I therefore especially appreciate your self-responsibility, your awareness of your own boundaries, and your willingness to co-create this space with me.
*What consent means to me in Contact Improvisation can be found below, in English and in easy German.
charter of consent
Contact Improvisation Charter of Consent
Assembled by Martin Keogh
We honor that every body is sovereign.
No movement, no touch, no connection is owed.
We know that consent is not a one-time yes.
It breathes. It shifts. It can vanish mid-dance.
And we listen for it, with reverence.
We remember that strength, skill, and charisma
do not grant invisible authority.
Every body meets the floor equally.
We recognize that saying no is a form of dance.
Stopping is a form of communication.
Disengagement is not failure, it is an act of trust.
We admit that we will make mistakes.
Miss a signal. Move too fast. Misread a touch.
And we will stay,
to repair, to recalibrate, to learn.
We know that injuries can happen,
We do not romanticize risk.
We ground in awareness, care, and choice.
We acknowledge that bodies come wrapped in histories.
Histories of hurt. Histories of healing.
We tread lightly. We move with respect.
We hold consent in how we land,
in how the community catches us,
and how we, in turn, hold the floor for others.
We cast off the illusion that Contact is always safe.
We cast off the illusion that Contact is always connection.
We choose to build safety through ongoing, imperfect attention.
We dance with an entwined awareness,
the luminous and the shadowed. Once again
returning to sensation, returning to the dance.
Leichte Sprache
Achtsam tanzen
Jeder Körper ist wichtig.
Wir fragen, bevor wir berühren.
Ein Ja kann später ein Nein werden.
Wenn jemand stoppt, hören wir zu.
Wenn jemand Nein sagt, ist das gut.
Stillstehen ist auch Tanz.
Manchmal machen wir Fehler.
Dann reden wir, atmen,
und versuchen es besser.
Kontakt kann schön sein,
aber nicht immer sicher.
Darum passen wir aufeinander auf.
Wir tanzen mit Respekt.
Mit offenen Augen.
Mit offenem Herz.
Leichte Sprache
Achtsam tanzen
Jeder Körper ist wichtig.
Wir fragen, bevor wir berühren.
Ein Ja kann später ein Nein werden.
Wenn jemand stoppt, hören wir zu.
Wenn jemand Nein sagt, ist das gut.
Stillstehen ist auch Tanz.
Manchmal machen wir Fehler.
Dann reden wir, atmen,
und versuchen es besser.
Kontakt kann schön sein,
aber nicht immer sicher.
Darum passen wir aufeinander auf.
Wir tanzen mit Respekt.
Mit offenen Augen.
Mit offenem Herz.
One Day Chor
Lust auf einen Chor für einen Tag?

Egal, wie alt du bist, ob du schon Chorerfahrung hast, Musik bisher nur gehört hast oder denkst, dass du nicht singen kannst: Beim One Day Choir geht es einen Tag lang ums Ausprobieren und um die Freude am gemeinsamen Klang. Wir lernen verschiedene Techniken des Chorsingens kennen und bringen ABBA-Songs zusammen zum Klingen. Keine Angst: Es gibt kein Vorsingen oder Solo-Singen! Der One Day Choir soll einen geschützten Raum bieten, um die eigene Stimme kennenzulernen und auszuprobieren, wie sie sich im gemeinsamen Klang entfalten kann.
Teilnahme auf Spendenbasis.
Mittags vegane Küfa vom Kapitel 3.
Anmeldung bis zum 20.09. hier

Oder werf’s in den Briefkasten mit einem Hinweis wie wir dich erreichen können 😉
Barrieren:
- Das Kapitel 3 ist ebenerdig zugänglich. Am Eingang ist eine leichte Erhöhung, bei der es für einig Rollstühle ruckelig werden kann. Das wollen wir noch ausbessern. Wenn du dazu Expertise, Erfahrung, Ideen hast – meld dich gern.
- Im Raum gibt es viele Teppiche und Sofas. Auf den Sofas kann man sich gut ausruhen und hinlegen. Wir versuchen regelmäßig zu saugen, aber es ist tendenziell ein staubiger Raum, der für Menschen mit Asthma z.B. eine Herausforderung sein kann. Wir wollen noch einen Luftfilter besorgen.
- Ab und zu sind Hunde im Raum, deshalb kann nicht ausgeschlossen werden, dass Hundehaare herumfliegen.
- Die Toilette hat keine Stützhilfen. Das Waschbecken ist für sitzende und kleine Menschen nicht gut zugänglich. Zur Toilette kommt man durch zwei Türen und einen kleinen Gang. Es kann für E-Rollis zu schmal sein.
- Wir haben aktuell noch keinen Wickeltisch und suchen einen, den man an die Wand schrauben und ein- und ausklappen kann. Wir freuen uns über Sachspenden 😉
- Im Kapitel 3 wird vegan_vegetarisch gekocht und es wird beim Offenen Kapitel montags versucht immer auch glutenfreie Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wir können aber keine Garantie für Menschen mit Zöliakie geben, dass keinerlei Gluten an Essen kommt.
Bei Fragen zu Zutaten am Besten immer direkt vor Ort die Menschen fragen, die gekocht haben.
Wir bemühen uns möglichst viele Barrieren abzubauen. Wenn dir etwas auffällt was in unserer Liste hier fehlt oder du Ideen hast oder sogar unterstützen möchtest etwas dazu im Raum zu verändern – wir freuen uns sehr, melde dich gern!
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